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    <title>Six percent recall: Anmerkungen, Feststellungen, Notizen : Rubrik:niedliche Ansichten zur Politik</title>
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    <dc:publisher>wcb-club</dc:publisher>
    <dc:creator>wcb-club</dc:creator>
    <dc:date>2008-09-08T19:28:19Z</dc:date>
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    <title>Six percent recall: Anmerkungen, Feststellungen, Notizen</title>
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    <title>Der Terror von morgen</title>
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    <description>&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3030/2828010024_e23df4a791.jpg?v=0&quot; alt=&quot;Quitsch&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rezession ist da (also bald). Wie jedes andere Grossereignis braucht auch sie ein Maskottchen. Bevor aber wieder für teuer Geld ein Goleo oder Heinrich Brüning entworfen wird, nimmt man besser einfach, was eh schon da ist. Wir schlagen das sprechende T-Shirt aus der &lt;a href=&quot;http://www.kik-textilien.com/index.php?id=14&amp;pp=09b&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fernsehwerbung&lt;/a&gt; von KiK, dem Textildiskont, vor. Brave Demokraten sollten sich vor dem sprechenden T-Shirt genauso gruseln wie vor Politically Incorrect, dem NPD-Stand in der Fussgängerzone oder dem Moslem aus der Nachbarschaft, der &quot;so komisch aussieht&quot;. Man beachte, wie das T-Shirt immer durch&apos;s Bild springt, mit wieviel Verachtung und Hass auf unsere westlichen Werte in seiner Quitschie-Stimme! Es scheint allzeit bereit, alles Teure und Elitäre in die Luft zu sprengen, in einem Akt der Befreiung der schlecht angezogenen Masse. Das sprechende T-Shirt aus der KiK-Werbung, das ist das Gesicht des Terrors von morgen. Das perfekte Maskottchen für eine Rezession also (die kommt dann auch morgen, wirklich jetzt).</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/niedliche+Ansichten+zur+Politik&quot;&gt;niedliche Ansichten zur Politik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-04T13:04:00Z</dc:date>
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    <title>Frank-Walter Steinmeier</title>
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    <description>Frank-Walter Steinmeier hat sich heute mit seiner deutschlandfarbenen Krawatte als Kanzlerkandidat unwählbar gemacht.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <dc:date>2008-06-16T21:57:00Z</dc:date>
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    <title>Zum Zauberberg (III)</title>
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    <description>Vergangene Woche ist viel passiert. Irgendeiner hat irgendwas Dummes im Internet gesagt, weil er aber der Oberunterchef von so einer Zeitung ist, ist sein Dummes nicht einfach in den vielen anderen Dummheiten im Internet untergegangen. Deswegen konnte dann der Oberunterchef von irgendeiner anderen Zeitung darüber schreiben, wie dumm das Dumme war, und so ein ganz anderer auch und wieder ein anderer, dass es gar nicht so dumm war, und noch ein anderer die Debatte im Ganzen mit den Begriffen von Marschall McLuhan beleuchten. Das ist natürlich alles relativ egal und spätestens morgen werden die 2300 zukünftigen Ex-Nokiamitarbeiter Jens Jessen und seine nörgelnden Renter aus dem Blätterwald vertrieben haben. Aber, um mit einer beliebten Gegenfrage zu kontern, was ist denn schon nicht relativ egal? Nichts bzw. alles, natürlich. Darum auch an dieser Stelle nun eine kurze, aber nicht deswegen wenig gewagte Meinung zur Diskussion. Es gibt eine Frage, die sich ganz unverschämt stellt, die einfach bei uns an der Tür klingelt wie der Heizungsableser morgens um acht: Warum finden wir (und damit meine ich primär mich, wie immer, wenn ich &quot;wir&quot; sage), es eigentlich immer viel weniger schlimm, wenn ein - sagen wir mal - Linksliberaler irgendwas Dummes sagt, als wenn ein - sagen wir mal - Konservativer irgendwas Dummes sagt?* Es ist natürlich schwierig, vergleichbare Fälle zu finden, aber mit etwas Abstraktion und blühender Phantasie könnte man sich doch ein Statement von Markus Söder überlegen, dass dem von Jessen in seiner un- oder halbüberlegt frechen Konsensunfähigkeit gleichkäme. Mit böser Häme würden wir da doch reagieren, während Jessen uns eher leid tut, wir wollen ihn in den Arm und in Schutz nehmen. Die Frage also lautet, um sie nochmal zu wiederholen, falls einer sie schon vergessen hat: Warum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht weil unser Bildungssystem von altlinken Sozialkundelehrern verseucht ist, die uns indoktrinieren? Möglicherweise. Weil junge Menschen das Konservative scheuen wie Franz Josef Wagner die U-Bahn? Vielleicht. Aber die beste Begründung liefert natürlich, wie sollte es anders sein, der Zauberberg. Jens Jessen ist nämlich so etwas wie Ludovico Settembrini und Frank Schirrmacher so etwas wie Naphta. Von der konkreten politischen Meinung natürlich nicht, Jessen ist wohl kein Verteidiger einer strengbürgerlichen Aufklärung, getragen von ungebändigtem technischen Fortschrittsglauben, und Schirrmacher noch viel weniger ein terroristischer Klerikalkommunist, der für&apos;s Mittelalter schwärmt. Aber im Prinzip, da ähneln sie sich: Beide Pärchen mit konkurrierenden Meinungen, alle vier Pädagogen und auch Schwätzer und ihre gewichtigen Meinungen ein lächerliches Nichts, sobald jemand wie Mynheer Peeperkorn oder Clawdia Chauchat auftaucht. Aber vor allem: Der eine, Schirrmachernaphta, mag am Ende zwar etwas richtiger liegen - oder sagen wir es lieber andersherum: etwas weniger Unrecht haben - , den anderen aber, Jessensettembrini, mögen wir lieber, denn, wie Hans Castorp es mit seiner wunderbaren Empathie ausspricht (Hinweis für eilige Leser: hier kommt die Antwort): &lt;i&gt;Er meint es gut mit den Menschen.&lt;/i&gt; Und wenn er eine Dummheit begeht, dann weil er es gut meint. Das sind wir (sprich: bin ich) eher geneigt, zu entschuldigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, höre ich jetzt Rufe aus allen Ecken, meinte Jessen es denn etwa mit dem Opfer gut? Und selbst wenn, meinen es die Konservativen nicht genauso gut? Und ist es nicht nur eine Frage des Maßes an Linksaußenheit, ob man es noch gut meint? Oder haben es nicht auch Diktatoren eigentlich gut mit den Menschen gemeint, sie gar geliebt? Und ist nicht sowieso &quot;gut gemeint&quot; das Gegenteil von &quot;gut gemacht&quot;? Ich muss diesen Rufern antworten: Ich weiß es nicht. Aber mir fehlen ja auch noch die letzten zweihundert Seiten im Zauberberg. Auf denen stehen sicher auch die Antworten auf diese Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ausnahmen: Oskar Lafontaine, Jürgen Rüttgers u.v.a.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-20T11:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4607100/">
    <title>Vom Wiederkommen</title>
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    <description>Alles kommt wieder. Schlaghosen kommen wieder, Eiszeiten kommt wieder, Telefaxgeräte kommen wieder. Die Sachen verschwinden nämlich nicht für immer im Orkus der verschwunden Sachen, sondern fahren im Kreis wie Nachwuchsformel-1-Piloten, bis sie wieder in unserer Lebenswelt einschlagen. Und schwupps, eines Tages steht man nachts frierend in Schlaghosen Schlange, um das neue Faxgerät von Apple im T-Punkt zu kaufen. Aber im Gegensatz zu einer Ankunft, die im christlichen Abendland ja immer das Stigmata der besinnungslosen Freude und Besinnlichkeit trägt (&quot;Advent, Advent, blabla brennt&quot; usw.) , ist so eine Wiederankunft eher ein Zeichen der Resignation. Da kann der Vater des verlorenen Sohns noch so viel Tiere schlachten lassen zum großen biblischen Fest, der bittere Beigeschmack, den das alles dann für den zurückgekehrten Sohn hat, lässt sich nicht wegleugnen. Man hat&apos;s halt nicht geschafft, draußen in der Welt, den falschen Frauen und den unseriösen Investoren vertraut, und muss jetzt wieder auf Papas Kosten leben. &lt;i&gt;Football&apos;s coming home&lt;/i&gt;, sagte Harald Schmidt einmal, klinge für ihn immer so, als käme der traurige Fußball wieder nach Hause, weil man ihn woanders nicht wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbekannt bisher war, um endlich zu dem mehr als schmalbrüstigen Anlass dieses Textes zu gelangen, dass das Wiederkommen auch den großen politischen Begriffen wiederfährt: &quot;Gerechtigkeit kommt wieder&quot; lautet der schmissige Leitsatz der sozialdemokratischen Wahlkampfkampagne in Niedersachsen. Unbekannt wird es auch bleiben, denn laut aktuellen Umfragen kennen vier von fünf Niedersachsen (so nennt man die Einwohner Niedersachsens) die SPD nicht bzw. nur &quot;vom Hörensagen&quot;. Trotzdem: Gerechtigkeit kommt wieder, das steht fest. Fraglich aber weiterhin: Wann? Und wo ist sie gewesen? Und warum wollte man sie da nicht mehr? Aber vor allem: Wird eine resignierte, gescheiterte Gerechtigkeit besser sein als eine arrogant-überhebliche? Hier muss die Niedersachsen-SPD (so nennt man die SPD in Niedersachsen) weitere Antworten liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles komme wieder, zurück nach Hause, habe ich behauptet. Der Wahrheitsliebe der Leser geschuldet ist aber eine gewisse Einschränkung dieses Theorems: Die Kühe, die kommen nicht wieder, und erst gar nicht nach Hause. Die Kühe? Ja. Denn was sagt der Engländer in den Momenten, in denen der Deutsche vom St. Nimmerleistag spricht? &quot;Till the cows come home&quot;. Bis die Kühe nach Hause kommen. Nämlich nie.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-11T15:59:00Z</dc:date>
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    <title>Licht aus</title>
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    <description>Da wird also mit großem Trarara und Tamtam eine symbolische Massenaktion geplant, die wie jede symbolische Aktion, bei der sowieso niemand der zu symbolisierenden Meinung widersprechen würde (Klimawandel schlecht, Kinder schützenswert, Armut verwerflich), total überflüssig ist, wenn man von ihrem Lifestyle- und Happeningwert mal absieht. Und dann kommt jemand, der sagt, eventuell, also möglicherweise, in Wirklichkeit eh nicht, aber es könnte schon sein, bleibt das Licht länger aus, als man beabsichtigt hatte, weil Energietechnik kompliziert und unergründlich ist, was bedeutet, dass die Aktion ihren blöden Symbolcharakter verlieren und tatsächlich zu einem unberechenbaren, revolutionären Akt werden könnte, auch wenn das nur heißt, dass aus fünf zehn Minuten werden. Eine Möglichkeit, die die Verantwortlichen des Herumsymbolisierens dann so erschreckt, dass sie gleich versichern lassen, dass es dazu sowieso nicht kommen werde. Zusammengefasst: Sie wollten etwas Wirkungsvolles tun, tun aber etwas Nutzloses, das zufällig Wirkungsvoll sein könnte, und statt dankbar über dieses Deppenglück zu sein, wollen sie dann doch lieber etwas Nutzloses machen. Hä? Dialektik, altes Haus, du hast mal wieder zugeschlagen.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <title>Wenn die Bahn streikt</title>
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    <description>Wenn die Bahn streikt, dann wacht das Leidtun erst auf. Die Lokführer tun einem Leid, weil sie so wenig Geld bekommen, die Pendler tun einem Leid, weil sie so wenig irgendwo hinkommen, Hartmut Mehdorn tut einem Leid, weil alle denken, er hieße mit Vornamen &quot;Bahnchef&quot;, Maximilian Schell tut einem Leid, weil ihm keiner seine Kur gönnt. Am meisten tun einem aber die  Lokführer Leid, die beim Streichhölzchen ziehen verloren haben und den Streikführer spielen müssen. Denn wenn die Bahn streikt, wacht auch die unerbitterliche Medenmaschinerie auf und zerrt vor Kameras und Mikrofone, was sich nicht wehren kann und eine Plastiktüte um den Leib trägt, zum Beispiel Streikführer. Dann stehen sie da, vor den Bahnhöfen, in ihren Fliesspullovern und blicken in die erwartungsvollen Augen gutgekleideter WDR-Reporter, die wissen wollen, ob die Stimmung in der Bevölkerung denn nun eigentlich kippe, und sagen dann irgendetwas, was sie sich vorher zurecht gelegt haben, zum Beispiel, dass ein Kunde ihnen Schokocroissants vorbeibrachte. Das sagen sie so, als sei das Detail von entscheidender Bedeutung, dass es Schokocroissants waren und keine gewöhnlichen, langweiligen Buttercroissants, und wie alles Vorher-zurecht-gelegte wirkt es albern, wenn sie es sagen. Kurz gesagt, sie tun einem Leid, und man denkt: Gebt ihnen doch die 30 Prozent, gebt ihnen kürzere Arbeitszeiten und einen eignen Tarifvertrag, bei Gott, aber holt sie weg von den Mikrofonen, schickt sie zurück in ihre Führerhäuschen, wo sie nicht viel sagen müssen, außer manchmal &quot;MACHEN SIE BITTE DIE TÜREN FREI, SONST KÖNNEN WIR NICHT WEITERFAHREN&quot;.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T18:11:00Z</dc:date>
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    <title>Bankenkrise</title>
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    <description>Ich habe so große Angst vor der Bankenkrise, dass ich alle fünf Minute nachschaue, ob mein Geld noch auf meinem Konto ist. Große Angst und ausbrechende Panik ist natürlich vollkommen angebracht, denn man weiß ja wie das läuft, 10. Klasse, Geschichtsunterricht: Börsencrash, faschistisches Regime und schwupps, bevor man &quot;Reichsdeputationshauptschluss&quot; sagen kann, steht man für irgendeinen Maximo Lider Lafontaine oder Führer aller Lokführer Schell in Stalingrad und friert sich die Zehen ab. Dann war&apos;s das nämlich mit der Generation Praktikum bzw. dann kann die mal schön Praktikum am Raketenwerfer machen, unbezahlt und Zeugnis gibt es auch keins, so sieht&apos;s nämlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dieser Beitrag enthält durchschnittlich 0,2 Hitlervergleiche alle zehn Wörter. Wir bitten um Beachtung.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <dc:date>2007-08-13T11:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/3683782/">
    <title>Frank Bsirske</title>
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    <description>Von Frank Bsirske kann man ja halten, was man will, bzw. nicht ganz was man will, denn ein Mindestmaß an Respekt hat er wohl verdient. Sehr sympathisch macht ihn allerdings, dass er auf die eher provokative Journalistenfrage &quot;Bedeutet ihre Forderung nach Mindestlöhnen, dass die Gewerkschaften zu schwach geworden sind, gute Tarifverträge ohne die Politik durchzusetzen?&quot; immer antwortet &quot;Ja, das bedeutet es.&quot; Denn um ehrlich zu sein, erwartet man auf diese Frage doch die üblichen Kaskaden an Ausweichmanöver: Es geht doch um etwas anderes, die Lage ist doch so, diese Frage kann man in der Form nicht stellen. Es ist zu hoffen, dass sich diese neue Ehrlichkeit in Politik und Alltag durchsetzen wird: Ja, ich habe nur ein Bein, ja, ich kann nicht singen, ja, ich bin arm. Und nicht einmal sexy.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <dc:date>2007-05-03T09:04:00Z</dc:date>
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    <title>Sich liebhaben im Nahen Osten</title>
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    <description>Seit sich die Hamas und die Fatah bekämpfen, ist der Israeli-Palästinenser-Konflikt irgendwie so egal geworden. Das ist natürlich Quatsch, aber irgendwie hat man schon so ein grobes Gefühl, dass die alten Feinde sich jetzt in Ruhe lassen.&lt;br /&gt;
Vielleicht wollen die Palästinenser nun die &quot;Man muss erstmal sich selbst mögen, bevor man jemand anderen mögen kann&quot;-Methode anwenden. &lt;br /&gt;
Aber der Gedanke wird dann wieder von einem auch ziemlich groben Gefühl gekreuzt, dass der alte Konflikt ja auch aus zu großer Selbstliebe auf beiden Seiten resultieren könnte.&lt;br /&gt;
Hier sieht man nun leider, dass komplizierten Konflikten, die man seit Jahren auf komplizierteste Weise zu lösen sucht, oft auch mit niedlichen Ansichten nicht beizukommen ist. Man kann leider nicht alles einfach machen, auch dann nicht, wenn man gerade echt keine Lust hat, ein Fan des Komplizierten zu sein.&lt;br /&gt;
Mist.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nadjaschlueter</dc:rights>
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