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    <title>Six percent recall: Anmerkungen, Feststellungen, Notizen : Rubrik:gemeinsame Projekte</title>
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    <dc:publisher>wcb-club</dc:publisher>
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    <dc:date>2008-07-19T23:44:40Z</dc:date>
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    <title>Six percent recall: Anmerkungen, Feststellungen, Notizen</title>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4577725/">
    <title>Pläne für das neue Jahr</title>
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    <description>&lt;b&gt;Januar&lt;/b&gt; Lars schließt sein Grundstudium mit der Zwischenprüfung in Germanistik ab, Note 1-4 (&quot;Gute Wissenschaftsparodie, aber dass Sie Deleuze einen aufgeblasenen Dummkopf mit Erektionsproblemen genannt haben, ging zu weit&quot;).&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Februar&lt;/b&gt; Lars schreibt eine Hausarbeit über C.A.J. Coadys Marsianer-Gedankenexperiment zum Testimony-Begriff und gewinnt damit zwar keine Preise, aber immerhin die Herzen der Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;März&lt;/b&gt; Nadja besäuft sich nach ihrem Auftritt bei der Lit.Cologne mit Thea Dorn, Charlotte Roche und Alice Schwarzer, Zeugen berichten im Nachhinein sogar von sexuellen Ausschweifungen, im Internet tauchen Videos auf. Lars bekommt davon nichts mit, weil er mit dem TGW nach Paris gefahren ist, um Nadine während ihres Erasmusaufenthalts zu besuchen. Dort verirrt er sich aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten (&quot;Je suis l&apos;aspirateur! Il faut imaginer Sisyphe hereux!&quot;) im Hauptbahnhof und kann erst nach mehreren Tagen von Sarkozys aktueller Lebensgefährtin Paris Hilton im Austausch gegen drei Atommeiler gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;April&lt;/b&gt; Der Spiegel-Verlag entscheidet sich - auch wegen der Internet-Videos - für Nadja als neue Chefredakteurin. Als erste Amtshandlung fordert sie eine Rückbesinnung auf die alte Stärken und Qualitäten und kürzt das Heft auf den &quot;Hohlspiegel&quot; und die hübschen Werbeanzeigen zusammen. Die Umstrukturierung wird gut aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mai&lt;/b&gt; In der Frühjahrsausgabe des Exot-Magazins erscheint Lars&apos; Aufsatz über Schneeverirrungsszenen in der neueren Literatur und findet unter Fachleuten große Beachtung: Daniel Kehlmann und die Erbengemeinschaft von Thomas Mann reagieren mit Empörung und Unterlassungsklagen, Kathrin Passig mit öffentlichem Nachdenken über eine Beziehung (findet den Altersunterschied dann aber doch zu groß).&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Juni&lt;/b&gt; Bei der Verleihung des Grimme-Online-Awards kommt es zum Eklat: Weil die Auszeichnung in der Kategorie &quot;Niedliche Tierbilder&quot; wieder an Spiegel Online und nicht an Six Percent Recall geht, versuchen Nadja und Lars beim anschließenden Buffet den anderen Gästen alles wegzuessen. Lars hat in der folgenden Nacht schlimmes Sodbrennen, Nadja muss sich zum ersten Mal seit ihrer Kindheit übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Juli&lt;/b&gt; Beim Poetry Slam in Kleinkleckersdorf gewinnt Lars knapp vor dem Dorfpoeten, weil Nadja wegen einer Sommergrippe absagen musste.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;August&lt;/b&gt; Lars löst während seines zweimonatigen Praktikums bei der Süddeutschen Zeitung versehentlich eine große Feuilleton-Debatte über die Bedeutung von Klettverschlüssen für die Nachmoderne aus, in deren Verlauf sich Frank Schirrmacher wütend nach Panama absetzt. Sein lapidarer Kommentar: &quot;Macht doch alle, was ihr wollt!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;September&lt;/b&gt; Nadja verlängert ihren Sommeraufenthalt in Schweden auf unbestimmte Zeit, weil sie an ihrer Neubearbeitung der Peer-Gynt-Saga arbeitet. Lars schließt sich währenddessen für ein bis zwei Wochen in seinem Zimmer ein, um alle 110 Folgen der Fernsehserie &quot;Babylon 5&quot; anzusehen und herauszufinden, wie viele Stunden pro Tag er Fernsehen kann. Sein begleitendes Internettagebuch erfreut sich großer Beliebtheit und hat am Tag, als Sheridan wiedergeboren wird, sogar zwei Leser mehr als das MC-Winkel-Blog.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oktober&lt;/b&gt; Nadja gewinnt den National Slam 2007 in Zürich (Schweiz) mit einem Text über ihre Kindheit im Wildschweingehege. Die NZZ titelt: &quot;Bachmannpreis subito!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;November&lt;/b&gt; Während ihres Betriebsausflugs nach New York City (New York, USA) lernen Nadja und Lars Jonathan Safran Foer kennen. Die drei können sich auf Anhieb nicht leiden, wollen aber in Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dezember&lt;/b&gt; Nadja und Lars bekommen vom Weihnachtsmann ein neues Webloglayout und einen Ghostwriter. Weil 2008 so anstrengend war, beschließen sie 2009 ein Sabbatjahr einzulegen und auf Tretrollern den Jakobsweg entlang zu fahren.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/gemeinsame+Projekte&quot;&gt;gemeinsame Projekte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-02T13:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4305954/">
    <title>So lautet die Regel</title>
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    <description>Tollpatschikgkeit ist eine Eigenschaft, die zwar nicht nur bei Kindern auftritt, aber eben doch gehäuft in der unteren Altersklasse, und gerade da mag man sie auch ganz gut leiden. Denn wer ausgewachsen und tollpatschig ist, erntet nicht selten Hohn und Schmährufe. Stürzt nun ein winziger Mensch mit Pausbacken und Patschehänden die Treppe hinunter, läuft man sofort, ihn zu trösten. Doch bevor man ihm die salzigen Kullertränen von den Kinderwangen wischen kann, muss ein recht langer Moment vergehen. Denn nach dem Holperdidolperpadauzknallpeng sitzt das junge Unfallopfer auf seinem windelgepolsterten Hinterteil und schaut erschrocken drein, von Tränen keine Spur. Da sitzt er, der Gestürzte, und pumpt Luft in seine kleine Lungen, bevor er auf einmal, einer Sirene nicht unähnlich, zu schreien beginnt. Wie beim stadtweiten Feueralarm beginnt das Heulen mit einem leisen Ton, der stetig ansteigt und irgendwann einen Gipfel erreicht, der den dem Kindertrepperunterfallalarm Beiwohnenden im Nachhinein Pfeiftöne im Ohr verursachen wird. Vorallem, weil sie so nah an das Schreiende herangetreten sind, um ihm die Kullertränen abzuwischen. Und warum gab es diese Pause, warum mussten die Umstehenden so lange warten, bis der Schrei begann, bis die Tränen kamen? Weil der Schmerz so langsam war. Weil der Schmerz lange gebraucht hat, um im Kindergehirn anzukommen. Weil der Schmerz des Kindes ein alter Schmerz ist, der am Krückstock geht und ab und zu mal Pause machen muss, um Luft zu holen. Junger Mensch - alter Schmerz. So lautet die Regel.&lt;br /&gt;
Und der Schmerz der alten Menschen, denen immer alles wehtut, die bei jedem Stoß an der Tischkante aufschreien müssen und die gebrechlich sind, deren Schmerz ist jung und schnell und flink. Der schießt durch den Körper und springt und dreht sogar noch ein paar Pirouetten dabei.  Alter Mensch - junger Schmerz. So lautet die Regel.&lt;br /&gt;
Doch jede Regel gilt nur begrenzt und so gilt diese nur für die Treppe heruntfallen, sich das Knie am Tischbein stoßen oder den Kopf an der geöffneten Schranktür, für sich den Finger klemmen oder den Ellbogen an der Hauswand schrammen. Und all die Schmerzen aufzuzählen, für die diese Regel nicht gilt, das wäre eine Aufgabe, die nicht zu bewältigen ist. Ebenso, wie einen Schmerz treffend zu beschreiben. Einen Anfang macht hier allerdings die Frau in dem sehr albernen, sehenswerten Film &quot;Kein Pardon&quot;, die nicht müde wird, ihre Rückenschmerzen zu beschreiben, zum Beispiel in etwa so: &quot;Das is, wie wenn dir jemand mitm Messer inne Rücken sticht. Oder so mit der Nadel erklärerklär.&quot; Ich glaube, sie ist etwa mittelalt. So auch ihr Schmerz, denn in der Mitte, da treffen sie sich, der Mensch und sein Schmerz.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/gemeinsame+Projekte&quot;&gt;gemeinsame Projekte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-29T17:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4162090/">
    <title>Stille Professoren mit bunten Bildern drin</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4162090/</link>
    <description>Das waren noch Zeiten, als wir unser geballtes Wissen nicht aus überfüllten Hörsälen, staubigen Bibliothekswälzern oder mittelmäßigen Info-Sendungen, die den Namen berühmter Physiker tragen, bezogen. Damals, da blieb man entweder dumm oder man fragte die Eltern so viele Fragen, bis diese unheimlich genervt waren und dann einfach diese großformatigen Bücher kauften, die Fragen stellten, um sie selbst zu beantworten bzw. die Antworten schon hatten und dazu Fragen formulierten, was man diesen ziemlich oft an ihrer subtilen Absurdität ansah (&quot;Was fand man in der Mongolei?&quot;, &quot;Wie unterscheiden sich Schlauchpilze von Ständerpilzen?&quot;, &quot;Welche Spinne lebt in einer Taucherglocke?&quot;). Das waren sie, die &lt;a href=&quot;http://www.wasistwas.de&quot;&gt;&quot;WAS IST WAS&quot;-Bücher&lt;/a&gt;, stille Professoren mit bunten Bildern drin, nicht selten von Professoren geschrieben und von Bildermalern mit bunten Bildern illustriert.&lt;br /&gt;
Die langweiligen Kinder hatten &quot;WAS IST WAS: Pilze&quot; oder &quot;WAS IST WAS: Fossilien&quot; im Regal neben trockenen Pilzen und fälschlicherweise für Fossilien gehaltenen Steinbrocken, die bodenständigen schmökerten in &quot;WAS IST WAS: Hunde&quot; oder &quot;WAS IST WAS: Der menschliche Körper&quot;, während sich die Kinder, deren Phantasie gerne mal in alle Richtungen mit ihnen durchging, in &quot;WAS IST WAS: Zauberer, Hexen und Magie&quot; oder &quot;WAS IST WAS: Multimedia und virtuelle Welten&quot; vertieften. Die kleinen Manager und Broker von morgen verließen nie ohne Band 078 &quot;WAS IST WAS: Geld&quot; unterm hemdsärmeligen Arm das Haus und wir sind fest davon überzeugt, dass man heute, in Zeiten der Bankenkrise, auch so manch einen in die Jahre gekommenen &quot;WAS IST WAS: Geld&quot;-Leser an der Frankfurter Börse zu Gesicht bekommt, wenn man nur genau hinschaut. Denn wer breitet nicht dankbar die Arme aus, wenn sich einem die Erklärung auf all die schweren Fragen auf 28 Seiten, 21 mal 28 Zentimetern, mit vielen farbigen Fotos, Illustrationen und Themenkästen und vor allem: geeignet ab acht Jahren darbietet? Und wer es dann noch nicht versteht, der kann ja wieder flüchten zu Zauberern, Hexen und Magie oder meinetwegen auch zu Fossilien. Ist ja für jeden was dabei.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/gemeinsame+Projekte&quot;&gt;gemeinsame Projekte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-13T20:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/3770836/">
    <title>Eine Szene aus dem zweitbesten Film aller Zeiten</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/3770836/</link>
    <description>Trügerische Filmkunst, du gauklerisches Werk! Wie blendest du uns stets auf Neue mit deinen glanzvollen Falschheiten, wenn Popcornlaster explodieren und dicke Professoren schlank werden in Sekunden! Zauberei und Tricks, Fritz und Göttler, daraus bist du gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir nur einmal eine Szene mit Bill Murray und Scarlett Johansson aus dem zweitbesten Film aller Zeiten: Wenn Männer ihre müden Frauen in den Armen tragen und ein Schuh der Schönen schon halb ausgezogen, nur noch an den Zehen hängt, dann hält ihn der Special-Effects-Kleber dort, denn in Wirklichkeit wäre er doch schon heruntergefallen, lange bevor die beiden das Hotelzimmer erreichen. Aber nicht im Film, dort fällt er erst im richtigen Moment, gesteuert von einer Miniexplosion am Fuß. Man kann sie sogar hören, wenn man aufmerksam lauscht, selbstverständlich nur in der Originalfassung (bloß deshalb ist sie unter Filmkennern auch so beliebt: wegen des Fußexplosionsgeräusches).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinosauriermodelle, untergehende Schiffe und Flüssigterminatoren, das alles ist schön und gut, aber wir können im Alltag nichts damit anfangen. Rückenklammern, die unsere Anzüge straffen, im Windkanal perfekt wehendes Haar, computersimulierte Champagnerduschen und heißlufttrockner gesteuerte Wassertropfen, die auf der Haut entlangrinnen, das sind die wahren Träume aus der Traumfabrik!</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/gemeinsame+Projekte&quot;&gt;gemeinsame Projekte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-26T10:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/3490680/">
    <title>Quizalles</title>
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    <description>Wie viele Auswander-Dokus gibt es eigentlich? Haben sie die Wohn-Dokus zahlenmäßig schon eingeholt?&lt;br /&gt;
Fragen über Fragen, die wir da stellen. Nunja, eigentlich nur zwei und der Ausdruck Fragen über Fragen wirkt, wenn überhaupt, erst ab drei relativ gerechtfertigt. Soll uns aber egal sein, und zwar doppelt und dreifach, denn wir können sie sowieso nicht beantworten, sondern sagen: Keine Ahnung. Aber es wäre gut zu wissen, was der nächste Doku-Trend ist. Beziehungsweise glauben wir noch viel eher, dass es gar keinen neuen Doku-Trend geben wird, weil es langsam echt langweilig wird, Leuten beim Kochen, Kindererziehen, Wohnungeinrichten und Auswandern zuzugucken. Ja, die heutige Gesellschaft ist gar nicht so abgestumpft, die bildet sich gerne bzw. guckt sie gerne, wie gebildet und vor allem wie ungebildet die anderen Gesellschaftsmitglieder so sind. Zudem steht sie auf schnelles Geld und darauf, Bekanntes, wie zum Beispiel die eigene Stadt oder eventuell Freunde, Nachbarn oder Supermarktkassiererinnen aus dem Supermarkt an der Ecke, im Fernsehen zu sehen. Und aus all diesen Gründen glauben wir, dass es an Stelle eines neuen Doku-Trends bald ganz viele neue Quiztaxi-Varianten gibt, zum Beispiel Quizbus, Quizzug, Quizflugzeug, Quizschiff, Quizrikscha, Quizkarussell, Quiztandem, Quizboot, Quizraumschiff, Quizzeppelin und Quizbollerwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über weitere Ideen freuen wir uns riesig, doppelt und dreifach.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/gemeinsame+Projekte&quot;&gt;gemeinsame Projekte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-28T21:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/3235911/">
    <title>Doofe Sätze und Ersatz-Sätze</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/3235911/</link>
    <description>Um Interview-Situationen der folgenden Art zu vermeiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Warum schreibst du?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Äh...&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ist Schreiben für dich ein Ventil?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Jaja, Ventil, genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die bei wiederholtem Auftreten auch zu diesem Phänomen führen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wieso schreibst du?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Schreiben ist für mich eine Luftpumpe.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Eine Luftpumpe.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Meinst du ein Ventil?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Jaja, Ventil, genau.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
haben wir uns als zukünftige Autoren von Welt natürlich zuerst einmal in Arroganz geübt und dann folgende Sätze gesammelt, die wir neben: &quot;Schreiben ist für mich ein Ventil.&quot; ebenfalls niemals sagen wollen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich schreibe, um das Leben der Menschen ein wenig fröhlicher zu machen. Ein Lächeln im Gesicht des Lesers, das ist mein größer Lohn.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;In jedem meiner Texte steckt Herzblut, aber auch sehr, sehr viel Arbeit. Aber am Ende bin ich stolz, etwas geschaffen zu haben.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wenn ich auftrete, genieße ich einfach den direkten Kontakt zum Publikum. Wir müssen die Literatur rausholen aus dem Elfenbeinturm, hin zu den Menschen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin meinen Lesern und Fans dankbar für meinen Erfolg.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Das letzte Buch von Paolo Coelho habe ich in einem Rutsch durchgelesen, eingewickelt in meine Wolldecke vor dem Fenster.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich werde meiner Herkunft immer treu bleiben. Man darf nie vergessen, wo man herkommt.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich überlege mir nicht vorher, wie ich auftrete. Das kommt alles spontan.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Mit meinen Texten will ich die Welt ein kleines bisschen besser machen.&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Ich möchte den Menschen mit meinen Texten einen Spiegel vorhalten.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Oft verarbeite ich auch persönliche Erfahrungen in meinen Texten.&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Was die Kritiker schreiben, interessiert mich gar nicht mehr. Ich habe einige Freunde, auf deren Meinung ich wert lege. Alles andere beachte ich nicht.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich schreibe nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Auf der Bühne stehen ist für mich ein Lebensgefühl.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Schreiben war immer mein Traum. Ich bin froh, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, ihn zu verwirklichen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Am liebsten schreibe ich im Park unter meinem Lieblingsbaum. Da habe ich die besten Ideen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir natürlich nicht, dass unsere Leser sich beklagen, wir würden zwar heftig mosern, hätten aber natürlich keine besseren Vorschläge zu machen (und ähnliches &quot;Wäwäwä) und haben daher trotz Zeitmangels (man hat ja mehr zu tun, als Weblogeinträge zu schreiben, z.B. ohne Decke in einer dunklen Kammer Bret Easton Ellis lesen) kurz in die &quot;Sätze, die wir hingegen gerne mal sagen wollen-Kiste gegriffen und folgende Schmankerl herausgezogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich verarbeite keine persönlichen Erfahrungen in meinen Texten. Ich habe eine Maschine gebaut, mit der ich die Erfahrungen aus anderen Menschen, die ich auf der Straße überfalle, heraussauge und in Texte umwandele.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wenn ich schreibe kaue ich wenigstens nicht an den Fingernägeln.&lt;br /&gt;
&quot;Schreiben war immer mein Traum. Ich bin froh, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, ihn zu verwirklichen. Aber als Vorstandsvorsitzender eines börsennotierten Unternehmens wäre ich auch nicht unglücklich.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Meinen besten Text habe ich geschrieben, nachdem ich die Lieblinsbäume der anderen Autoren im Park gefällt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest bleibt erst mal drin in der Kiste. Ganz unten liegt übrigens die Hoffnung. Die Hoffnung darauf, dass das Wort &quot;Ventil endlich nie wieder als Metapher verwendet wird, denn es ist ein sehr hässliches Wort.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/gemeinsame+Projekte&quot;&gt;gemeinsame Projekte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-25T20:32:00Z</dc:date>
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