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    <title>Six percent recall: Anmerkungen, Feststellungen, Notizen : Rubrik:Mode und Beauty</title>
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    <title>Six percent recall: Anmerkungen, Feststellungen, Notizen</title>
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    <title>Anziehsachen, die ich mir wünsche (I)</title>
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    <description>Ich hätte gerne das T-Shirt, das der Schlagzeuger von Blondie in dem Video zu &quot;Heart of Glass&quot; trägt.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Mode+und+Beauty&quot;&gt;Mode und Beauty&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
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    <title>Latest Adoption</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.smoo.de/shop/artikel/pics_250/17729.jpg&quot; alt=&quot;In Grau-meliert, natürlich&quot; title=&quot;In Grau-meliert, natürlich&quot;  /&gt;&lt;/p&gt;

Ich habe mir heute ein T-Shirt für 30 Euro gekauft, im gerade allseits so beliebten New-Rave-Look. Angesichts dieser vollkommen unsouveränen Tat muss ich mir nun endlich eingestehen: Ich bin keine Stilikone und werde es auch niemals sein. Ich bin ganz im Gegenteil das mitunter Schlechteste, das man aus Sicht der Mode werden kann: einer, der auf die Schaumkrone der Welle aufspringt, wenn sie sich zu ihrer größten Höhe aufgetürmt hat, ein ästhetischer Parasit, ein &lt;i&gt;latest adopter&lt;/i&gt;. Und es ist auch nicht so, als ließe dieses Versagen irgendeinen Raum für Romantisierung, wie sie allen Arten von Versagen sonst so gern zu Teil wird. Denn ein &lt;i&gt;latest adopter&lt;/i&gt; ist kein &lt;i&gt;too late adopter&lt;/i&gt;, wer auf die Welle aufspringt, der hat sie wenigstens noch nicht verpasst. Er stürzt nicht, fällt nicht auf die Nase und verdreht sich dabei nicht übel die Gelenke, er ist also keinesfalls ein tragischer Held, der von der Schnellebigkeit der Welt böse überrollt wurde, weil er nicht mithalten konnte und sich gerade Slip Ons mit Totenkopfprint gekauft hat. Nein, der latest adopter ist gar nichts, er hat keine Besonderheit, weder diachron noch synchron, er bietet keinerlei Reibungsfläche, er sticht nicht heraus. Er hat eigentlich überhaupt keine Eigenschaften. Diese Eigenschaftslosigkeit ist im Staat der Mode selbstverständlich das sichere Todesurteil. Ich schäme mich, jetzt wo mir das alles so klar geworden ist. Ich wünsche mir so sehr, ich könnte auch nur ein einziges Mal etwas etablieren, vorne mit dabei sein, den Trend setten. Ich muss den nächsten Stil ja nicht erfinden, aber der, der es tut, könnte doch so nett sein, mir vor allen anderen Bescheid zu sagen. Unter diesem Gesichtspunkt ärgere ich mich besonders, dass ich mir vor zwei Jahren jenes T-Shirt einer Band aus den Vereinigten Staaten nicht bestellt habe, von der ich glaube, dass sie dieses ganze New-Rave-Ding schon vor den meisten Europäern betrieben hat, nur aufgezogen von einer anderen Seite. Ich hätte einmal kein latest adoptor sein können, sondern ein early adaptor, ein früher Vogel, der den Wurm fängt. Aber ach! Was ist das überhaupt für ein Wunsch? Einer, den nur ein latest adopter hegen könnte. Nur ein latest adopter at heart.

&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://smartpunk.com/product_images/thumb.php?i=24269&amp;w=300&quot; title=&quot;Don&apos;t cut your fabrics to yesterday&apos;s fashion!&quot; alt=&quot;Don&apos;t cut your fabrics to yesterday&apos;s fashion!&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <title>Wenn auch</title>
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    <description>Wenn auch die Emo-Bewegung, die eigentlich gar keine Bewegung ist, denn sie bewegt sich nirgendwohin, sonst nichts gebracht hätte, so doch zumindest, dass man als junger Mann nun ohne Peinlichkeit mit einer Stofftasche unter dem Arm einkaufen gehen kann.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <title>Samba die ganze Nacht</title>
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    <description>Trends sind unser Lebenselexier, wir hetzen ihnen nach und jagen sie durch die Straßen, um dabei sein zu können beim nächsten großen Dingsbums. Denn die Welt muss sich verändern, sonst wird sie langweilig, am besten natürlich verändern zum Schönen. Doch Schönheit lässt sich nicht verstecken, Schönheit ist kein privates Vergnügen, Schönheit wollen alle haben! So passiert der Trend und schon sind wir dabei, die Geschäfte leerzukaufen und Mutter um Geld anzubetteln. Doch der Trend kann auch grausam sein. Was gestern noch toll war, vergammelt heute im Schrank, was wir morgen begehren, schmeißen wir übermorgen auf den Müll. Aus solchen Gesetztmäßigkeiten lassen sich komplizierte Abläufe und Modelle erstellen, die den Trendverlauf beschreiben. Die Verfallsgeschichte des Trendschuhs beispielsweise läuft immer wieder über die gleichen fünf Stationen: Schuh zum Ausgehen, Schuh zum Daheimbleiben, Schuh zum Dreckigmachen, Schuh zum Anstreichen, Schuh für die Altkleidersammlung. Dass das Samba-Modell von Adidas bereits vor Jahren seinen mächtigen Zenit überschritten hat und mittlerweile bei Station vier angekommen ist, beweist das unten abgebildete Foto. Achja, und dass Nadja umgezogen ist, auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;27072007195&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/sixpercentrecall/images/27072007195.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Kleine Schuhe von Schlüter, große Schuhe mit vorne nach oben geknickt (wegen zu groß gekauft) von Weisbrod</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Mode+und+Beauty&quot;&gt;Mode und Beauty&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-07-27T19:13:00Z</dc:date>
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    <title>Verschluss mit lustig</title>
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    <description>Im Film &quot;Garden State&quot; trifft die Hauptfigur einen alten Jugendfreund wieder, der reich geworden ist, weil er den lautlosen Klettverschluss erfunden hat. Vom verdienten Geld hat der Jugendfreund sich eine riesige Villa gekauft, allerdings keine Möbel. Er hatte, sagt er dann, einmal einen Stuhl, aber der habe ihm nicht gefallen, weswegen er ihn ins Kaminfeuer warf, was mitunter die lustigste Stelle des Films ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit machen Klettverschlüsse natürlich immer noch &quot;ratsch&quot;, wenn man sie öffnet, denn das ganze war nur eine Abweichung der fiktionalen Welt von der Realität. Trotzdem sieht man Sneaker mit Klettverschlüssen wieder häufiger, vor allem bei Mädchen. Das ist natürlich ein Trend, der unbedingt blind zu befürworten ist! Denn nach der langen Zeit ubiquitärer Verschlusslosigkeit, losgetreten von den Vans-Schuhwerken in Südkalifornien, sehen wir uns wieder nach Fußbekleidung, die man auf- und zumachen kann, damit das ewige Schlüpfen ein Ende hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;185&quot; alt=&quot;5876_0&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/sixpercentrecall/images/5876_0.jpg&quot; /&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;284&quot; alt=&quot;7615_33978A&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/sixpercentrecall/images/7615_33978A.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klettverschlüsse sind formschön aerodynamisch, progressive und 80s, sie haben ihr Revival also endlich verdient. Außerdem können wir damit unseren verdrängten Kinderwünschen nachkommen, denn damals wurden uns Klettverschlussschuhe ja immer verboten - &quot;weil die so schnell ausleiern&quot;. Heute ist uns das einfach egal. Ausleiern und Party machen, das ist unsere Welt!</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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