Was du nicht für mich bist
Du bist für mich nicht der Bus, in dem ich stehen muss, Mittwochmittag, und die fette Frau, die fetteste im Bus, steht genau neben mir und hält sich an der gleichen Stange fest wie ich. Nein, das bist du nicht für mich. Nicht der Bus und nicht die Frau und auch nicht die fettige Stange.
Du bist auch nicht die Tür, bei der es mir Angst und Bange wird, wenn sie aufgeht, aufschlägt, wenn der Bus hält, mir in den Rücken schießt und bis sie wieder schließt, presst sie mich der fetten Frau an die Brust, in die Arme und sie hat feuchtwarme Achselhöhlen, das kann ich an meinen Ohren fühlen. Nein, das bist du nicht für mich, nicht die Tür und nicht der Schlag ins Kreuz und auch nicht die feuchtwarme Achselhöhle.
Du bist auch nicht der Mann, der mir auf dem Fuß steht, wenn er jemand anderem aus dem Weg geht, du bist nicht sein runzeliges Gesicht und seine gichtgezeichneten Finger und nicht seine Frau, die nach Alkohol riecht und ihr Dunst, der durch die Lücken kriecht, die spärlichen, die die Menschen lassen, die mit schmutzigen Fingern an die Stangen fassen und sich aus Versehen überall berühren, alle stehen müssen und ein Leben führen, das nicht besser ist als ein voller Bus am Mittwochmittag. Nein, das bist du nicht für mich. Nicht die gichtgezeichneten Finger, nicht der Dunst und auch nicht solch ein elendes Leben.
Du bist für mich auch nicht die Kurve, die schärfste der Strecke, an der ich endgültig die Waffen strecke, weil der Busfahrer sie nimmt als führe er nicht zentnerschwere Frauen in die Stadt sondern mit dem Quad durchs Gebirge und ich verliere den Halt an der fettigen Stange, und stürze und du bist nicht dieser Sturz.
Du bist auch nicht die Tür, bei der es mir Angst und Bange wird, wenn sie aufgeht, aufschlägt, wenn der Bus hält, mir in den Rücken schießt und bis sie wieder schließt, presst sie mich der fetten Frau an die Brust, in die Arme und sie hat feuchtwarme Achselhöhlen, das kann ich an meinen Ohren fühlen. Nein, das bist du nicht für mich, nicht die Tür und nicht der Schlag ins Kreuz und auch nicht die feuchtwarme Achselhöhle.
Du bist auch nicht der Mann, der mir auf dem Fuß steht, wenn er jemand anderem aus dem Weg geht, du bist nicht sein runzeliges Gesicht und seine gichtgezeichneten Finger und nicht seine Frau, die nach Alkohol riecht und ihr Dunst, der durch die Lücken kriecht, die spärlichen, die die Menschen lassen, die mit schmutzigen Fingern an die Stangen fassen und sich aus Versehen überall berühren, alle stehen müssen und ein Leben führen, das nicht besser ist als ein voller Bus am Mittwochmittag. Nein, das bist du nicht für mich. Nicht die gichtgezeichneten Finger, nicht der Dunst und auch nicht solch ein elendes Leben.
Du bist für mich auch nicht die Kurve, die schärfste der Strecke, an der ich endgültig die Waffen strecke, weil der Busfahrer sie nimmt als führe er nicht zentnerschwere Frauen in die Stadt sondern mit dem Quad durchs Gebirge und ich verliere den Halt an der fettigen Stange, und stürze und du bist nicht dieser Sturz.
nadjaschlueter - Fragmente - 16. Apr, 23:06
