Kleine Presseschau
"Warum schreiben Sie?" ist eine Frage, über deren mögliche Antworten wir schon öfter diskutiert haben (z.B.:"Weil schreiben für mich ein Ventil ist!"). Eine Antwort wurde aber bisher vergessen: Man schreibt, weil man dann einige Zeit nach dem Schreiben einen Brief bekommt, in den eine nette Dame der Presseabteilung Kopien von Rezensionen eingetütet hat. Die Kopien kann man sich dann bei einer kühlen Orangensaftschorle durchlesen und sich anschließend darüber freuen, dass wildfremde Leute sich mit einem beschäftigt haben. Um den Spaß in die Länge zu ziehen, tritt man das Ganze am besten noch ein bisschen breit in einer kleinen Presseschau auf dem persönlichen Weblog. Hier einige Stimmen zu "Oh, wie schön ist Parkhaus 4":
Norbert Bartnik schreibt im "Darmstädter Echo" mit viel Lokalkolorit und noch mehr Weitsicht über die Motivation, sich auf das Naheliegende zu konzentrieren: "Ganz egal, ob man nun mit dem Langboot auf den Dschungelflüssen Borneos unterwegs ist oder mit dem Expeditionsschiff zur Antarktis fährt, trifft man dort doch immer wieder nur das leutselige ältere Ehepaar aus Rimbach, den hageren Globetrotter aus Weiterstadt oder die schlaue Oberstudienrätin aus Bessungen."
Auch die Hersfelder Zeitung konstatiert eine "brillante Idee", bleibt aber sehr kritisch: "Der Autor lädt das Vorgefundende jedoch keineswegs bedeutungsvoll auf, er räsoniert nur oberflächlich... So plätschern die Ausführungen von Weisbrod immer wieder vor sich hin." "Detailversessenheit", so heißt es, "reicht nun mal nicht aus." Den Text über Fast-Food-Restaurants nennt die Zeitung allerdings einen "beeindruckenden Wirkungstreffer".
Die gleiche Beobachtung macht die "Badische Zeitung", sie zieht aber unter dem Titel "Alaska in Deutschland" einen ganz anderen Schluss daraus: "Bemerkenswert der Lang- und Großmut des Autors, der durch seine penible Beobachtungen und Aufzählungen die ganze absurde Komik des alltäglichen Lebens offenbart." Man ist sich sicher: "Kein Ort ist zu blöde, um nicht doch interessant zu sein."
"Witziger Nachname!" stellt "Blitz - Die junge Couchsurfingseite" der Thüringischen Landeszeitung fest und meint beim Autor "offene Augen und einen dicken Sack Ironie" entdeckt zu haben.
"Kurzgeschichten-Liebhaber und neugierige[...] Kleinigkeiten-Wahrnehmer" hat die Deister- und Weserzeitung Hameln als Zielgruppe des Buches ausgemacht. Die Zeitschrift "Familie & Co" sieht aber auch "gerade für Kinder" "neue, interessante Welten", die sich mit dem Buch eröffnen.
"Wer sich nun eine zynische Bestandsaufnahme vorstellt, wird ein wenig enttäuscht sein, denn der Text tanzt zwischen Ironie und doch einer gewissen Bewunderung", schreibt das Magazin "Buchkultur" und schließt mit der Bemerkung: "Fast!"
Norbert Bartnik schreibt im "Darmstädter Echo" mit viel Lokalkolorit und noch mehr Weitsicht über die Motivation, sich auf das Naheliegende zu konzentrieren: "Ganz egal, ob man nun mit dem Langboot auf den Dschungelflüssen Borneos unterwegs ist oder mit dem Expeditionsschiff zur Antarktis fährt, trifft man dort doch immer wieder nur das leutselige ältere Ehepaar aus Rimbach, den hageren Globetrotter aus Weiterstadt oder die schlaue Oberstudienrätin aus Bessungen."
Auch die Hersfelder Zeitung konstatiert eine "brillante Idee", bleibt aber sehr kritisch: "Der Autor lädt das Vorgefundende jedoch keineswegs bedeutungsvoll auf, er räsoniert nur oberflächlich... So plätschern die Ausführungen von Weisbrod immer wieder vor sich hin." "Detailversessenheit", so heißt es, "reicht nun mal nicht aus." Den Text über Fast-Food-Restaurants nennt die Zeitung allerdings einen "beeindruckenden Wirkungstreffer".
Die gleiche Beobachtung macht die "Badische Zeitung", sie zieht aber unter dem Titel "Alaska in Deutschland" einen ganz anderen Schluss daraus: "Bemerkenswert der Lang- und Großmut des Autors, der durch seine penible Beobachtungen und Aufzählungen die ganze absurde Komik des alltäglichen Lebens offenbart." Man ist sich sicher: "Kein Ort ist zu blöde, um nicht doch interessant zu sein."
"Witziger Nachname!" stellt "Blitz - Die junge Couchsurfingseite" der Thüringischen Landeszeitung fest und meint beim Autor "offene Augen und einen dicken Sack Ironie" entdeckt zu haben.
"Kurzgeschichten-Liebhaber und neugierige[...] Kleinigkeiten-Wahrnehmer" hat die Deister- und Weserzeitung Hameln als Zielgruppe des Buches ausgemacht. Die Zeitschrift "Familie & Co" sieht aber auch "gerade für Kinder" "neue, interessante Welten", die sich mit dem Buch eröffnen.
"Wer sich nun eine zynische Bestandsaufnahme vorstellt, wird ein wenig enttäuscht sein, denn der Text tanzt zwischen Ironie und doch einer gewissen Bewunderung", schreibt das Magazin "Buchkultur" und schließt mit der Bemerkung: "Fast!"
larsweisbrod - Interna - 28. Jun, 19:56
