Searched for moonshining
In meinen Mobiltelefon-Notizen herrscht eine Unordnung wie in einem Kinderzimmer. Und genau wie man in eben einem solchen Zimmer beim Aufräumen oft Dinge findet, die man fast vergessen, zuvor aber mal wirklich schön gefunden hat, bringt auch das Ausmisten der Mobiltelefon-Notizen nicht selten Hübsches zu Tage. So fand ich also die Notiz des englischen Ausdrucks "searched for moonshining" und als ich diesen bei leo.org eingab, bot mir der freundliche Löwe als deutsche Entsprechung für "moonshining" "öffentliches Entblößen des Hinterteils" an. Wahrscheinlich habe ich den Ausdruck auf einem Fahndungsplakat mit Bart Simpsons Gesicht darauf entdeckt. Aber egal, wo die Notiz nun herstammt, Fakt ist, dass "moonshining" ein ausgesprochen schönes und elegantes Wort dafür ist, dass jemand seinen nackten Hintern anderen ins Blickfeld reckt. Man stellt sich besagten Hintern dann als dem Mond ähnliche, bleiche Scheibe vor.
Allerdings streitet man sich im Forum des freunlichen Löwens darum, ob "moonshining" nicht doch eher "Schwarzbrennen" bedeutet. Das macht aber nichts, denn dann ist es mindestens genauso schön, weil man vor seinem geistigen Auge düstere Kerle in dunklen und nebligen Kellerlöchern sehen kann, die illegalen Alkoholgeschäften nachgehen. Und als die Kirchturmuhr des von Kellerlöchern durchzogenen Örtchens gerade Mitternacht schlägt, kommt ein anderer düsterer Kerl mit schwarzem Hut, dessen Krempe seine Augen beschattet, hinein, der seine florierende illegale Schnapsbrennerei unter freiem Himmel auf einem brachliegenden Acker neben einem unheimlichen Wäldchen, das vor Wölfen nur so wimmelt, betreibt, und er flüstert mit rauer Stimme: "Come with me, come with me. I'm moonshining in the moonshine."
Allerdings streitet man sich im Forum des freunlichen Löwens darum, ob "moonshining" nicht doch eher "Schwarzbrennen" bedeutet. Das macht aber nichts, denn dann ist es mindestens genauso schön, weil man vor seinem geistigen Auge düstere Kerle in dunklen und nebligen Kellerlöchern sehen kann, die illegalen Alkoholgeschäften nachgehen. Und als die Kirchturmuhr des von Kellerlöchern durchzogenen Örtchens gerade Mitternacht schlägt, kommt ein anderer düsterer Kerl mit schwarzem Hut, dessen Krempe seine Augen beschattet, hinein, der seine florierende illegale Schnapsbrennerei unter freiem Himmel auf einem brachliegenden Acker neben einem unheimlichen Wäldchen, das vor Wölfen nur so wimmelt, betreibt, und er flüstert mit rauer Stimme: "Come with me, come with me. I'm moonshining in the moonshine."
nadjaschlueter - aus dem Mobiltelefon - 28. Apr, 15:15

Mit Hut