Angebot und Nachfragen
Jetzt dreht der Kapitalismus völlig durch. Hypothekenkrise in den USA, überall droht die Rezession, Zumwinkel haben sie schon abgeholt. Und was macht der Bäcker um die Ecke? Verkauft nachmittags drei Brötchen zum Preis von einem Euro, während zwei Brötchen ein Euro fünfzig kosten! Wer soll da noch durchblicken? Wie können wir die Entwertung aller Werte noch aufhalten? Sind denn leckere Roggenfladen nur noch so etwas wie ausgediente Brennstäbe, bei denen man Geld dafür bekommt, dass man sie nimmt? Steckt die WestLB dahinter? Kann man das dritte Brötchen der Bäckereifachverkäuferin auch einfach wieder zurückschenken, zum Valentinstag? Wir sind ratlos. Hans-Werner Sinn war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen (wegen Bartpflege im Badezimmer eingeschlossen).
larsweisbrod - Kohlenhydrathaltiges - 14. Feb, 16:55

Nicht...
Mal ehrlich - wenn Du den ganzen Tag Brötchen verkaufen tätest, würdest Du die dann noch selbst essen wollen? Nein, der Bäckereifachverkäuferin tust Du wahrscheinlich mit einem zwei Euro Gutschein für den nächsten McDonalds einen größeren Gefallen.
Oder auch nicht.
Wie man's sieht.