Reichert kritisiert Spiegel Online
Klaus Reichert, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache, hat das Internetnachrichtenmagazin "Spiegel Online" erneut scharf kritisiert. Es könne nicht angehen, dass man auf der einen Seite einen reflektierten Umgang mit Sprache predige und auf der anderen Seite einer der größten Gedankenstrichverbraucher in Deutschland sei, so der ausgelassene Mann bei einer Rede vor einigen umherstehenden Passanten. Es sei unverhältnismäßig, dass fast jede Artikeleinleitung mit einem Gedankenstrichsatz beendet würde, während kaum einer der Texte überhaupt richtige Gedanken enthielt. "Wenn unsere Kinder nicht in einer Welt ohne Gedankenstriche leben sollen, muss jetzt umgedacht werden", so der renommierte Sprachexperte und Besserwisser. Erst im August war der Gedankenstrichpreis auf einen neuen Höchsstand von 10,40 Dollar pro Barrel gestiegen. Auf Nachfrage teilte Spiegel Online in einer Stellungnahme mit: "Reicherts Kritik ist nicht richtig - und vor allem falsch."
larsweisbrod - aus den Nachrichten - 30. Okt, 12:18

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