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    <title>Six percent recall: Anmerkungen, Feststellungen, Notizen</title>
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    <dc:publisher>wcb-club</dc:publisher>
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    <title>Six percent recall: Anmerkungen, Feststellungen, Notizen</title>
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    <title>Ich könnte. Doch leider.</title>
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    <description>Ich könnte so viel schreiben, kuriose Ereignisse anmerken, höllisch lange und furchtbar präzise Abhandlungen verfassen, Hasstiraden und Lobeshymnen tippen und eine Masse an Informationen über das Weblog ausschütten, dass es kurz vorm Zusammenbruch stünde und mich auf Knien anflehte, doch bitte, bitte endlich im Schreiben zu pausieren. Ja, das könnte ich. Doch leider ist mein Handy kaputt und die Notizen darauf sind für immer verloren. Max Goldt ist es einmal ähnlich ergangen, als sein Notizbuch unter einem Müllberg auf dem Zugnebensitz begraben und schließlich mit diesem abtransportiert wurde. Und genau so nimmt einem das Leben die schönsten Dinge: entweder streikt die Technik sie zu Tode oder sie landen versehentlich im Müll.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Interna&quot;&gt;Interna&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-24T15:31:00Z</dc:date>
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    <title>Im Hotel</title>
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    <description>Es ist 1:22 Uhr, ich plündere jetzt die Minibar.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/prossima+fermata&quot;&gt;prossima fermata&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-19T23:22:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/5063789/">
    <title>Susan Atwell</title>
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    <description>Es gibt unter den Fernsehwerbungsdialogen Perlen, die man noch einmal niederschreiben muss, damit sie ihre volle Schönheit entfalten. Eine solche Perle ist Susan Atwells Telefongespräch mit ihrer Mutter, das als dramaturgisches Gerüst für einen Haarpflegeproduktspot dient. Der Dialog geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susan Atwell: &quot;Hallo Mama!&quot;&lt;br /&gt;
Susan Atwells Mutter: &quot;Wie geht es dir?&quot;&lt;br /&gt;
Susan Atwell: &quot;Glänzend. Wie meinem frisch blondierten Haar.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur kurzsichtige und zynische Menschen würdem dem Dialog vorwerfen, schon nach wenigen Sätzen ins Unrealistische abzudriften. Im Hause der Atwells ist es, wie Kenner wissen, seit Generationen gang und gäbe, Fragen nach dem Befinden mit Bildern aus dem Haarpflegeproduktbereich zu beantworten. Dass Susan Atwell nicht sagt &quot;Mir geht es so, wie mein frisch blondiertes Haar aussieht, nämlich glänzend&quot;, sondern ihre Haare personalisiert und ihnen ebenfalls einen glänzenden Gemütszustand unterstellt, lässt das Bild keineswegs schief werden. Es handelt sich dabei vielmehr um ein 1-A rhetorisches Stilmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendermaßen spinnt sich der Dialog zwischen Mutter und Tochter fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susan Atwells Mutter: &quot;Aber wird es nicht strohig?&quot; (sie meint das Haar)&lt;br /&gt;
Susan Atwell (fasst ein strohiges Gebilde an, das aus irgendeinem Grund in ihrer Wohnung steht): &quot;Aber nein, ich benutze doch ein bestimmtes Haarpflegeprodukt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann den Namen des bestimmten Haarpflegeprodukts hier leider nicht nennen, denn ich habe ihn vergessen. Das Wort &quot;strohig&quot; ist mir jedoch sehr gut in Erinnerung geblieben, obwohl es vermutlich außerhalb von Haarpflegeproduktwerbungen nicht vorkommt. Es gibt nichts außer Haarpflegeproduktwerbungshaare, über das sich sinnvoll sagen ließe, es sei strohig. Nicht einmal über Stroh! Man stelle sich nur einmal folgenden Dialog zwischen Susan Atwell und ihrer Mutter vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susan Atwell: &quot;Oh, dieses Stroh, wie strohig es doch ist!&quot;&lt;br /&gt;
Susan Atwells Mutter: &quot;Ja, mein Kind, da hast du wirklich recht. Dieses Stroh ist tatsächlich außergewöhnlich strohig.&quot;&lt;br /&gt;
Susan Atwell: &quot;Es ist vermutlich das strohigste Stroh der Welt, auch wenn man mit solchen Superlativen bekanntlich vorsichtig sein sollte, gerade auch in Mutter-Tochter-Dialogen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ein solches Gespräch kann man sich nicht vorstellen, selbst im Hause Atwell nicht. Andererseits liegt vieles, was diese Familie betrifft im Dunkeln, und manches scheint möglich. Woher stammt zum Beispiel das strohige Gebilde in Susan Atwells Wohnung? Und existiert ihre Mutter tatsächlich oder handelt es sich bei ihr um eine typische Prominenten-Fernsehwerbungsmutter, die unsichtbar ist und nur als Telefonstimme auftritt? Wir müssten dann davon ausgehen, dass Susan Atwell mutterlos zur Welt gekommen ist, als Borgdrone &quot;Sieben von Neun&quot; in einem anonymen Borgbrutkasten. Wünschen wollen wir es ihr natürlich nicht. Lieber hoffen wir gemeinsam, dass Susan Atwells Mutter mehr als nur eine Telefonstimme ist und ihre Tochter in tatsächlich vorhandene, liebende Arme nehmen kann, sollte es ihr einmal nicht so glänzend gehen, wie ihr Haar aussieht.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Fernsehen&quot;&gt;Fernsehen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-16T20:43:00Z</dc:date>
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    <title>Ein einziger Vorteil</title>
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    <description>Ich möchte wirklich nur sehr, sehr ungern alleine wohnen. Der einzige Vorteil daran wäre, dass ich wenigstens nur mein eigenes Geschirr kaputtmachen würde.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Interna&quot;&gt;Interna&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-14T15:40:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Stampfen, tuten, blinken</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/5055268/</link>
    <description>Gut, dass ich dank der Bahn Mobil weiß, dass es im Bahnshop einen Handyzug gibt. Er steht auf einem Gleis, das Handy steht in einem Anhängerwaggong und fährt darin bis zum Ende des Gleises, wenn eine Nachricht oder ein Anruf ankommt. Und das Ganze &quot;unüberhörbar mit Stampfen und Signal, unübersehbar mit blinkendem Scheinwerfer&quot;. Besser kann man 30,90 &#8364; sicher nicht anlegen und wenn man nochmal zehn draufzahlt, wer weiß, vielleicht bekommt man dann genug Kurven in dieselbe Richtung, um den Zug im Kreis fahren zu lassen. Wenn dann mal jemand Ungebetenes anruft, kann man den Zug im Kreis herum stampfen, tuten und blinken lassen, bis einem Hören und Sehen vergehen.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Konsum+ist+eine+L%C3%B6sung&quot;&gt;Konsum ist eine Lösung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-12T15:46:00Z</dc:date>
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    <title>Sogar der.</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/5035018/</link>
    <description>Sogar der Fahrtwind auf dem Fahrrad ist so heiß, dass man Angst hat, sich daran zu verbrennen.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/das+ganz+kleine+Grauen&quot;&gt;das ganz kleine Grauen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-02T16:17:00Z</dc:date>
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    <title>Eine hervorragende Versorgungslage</title>
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    <description>Meine Versorgung in München kann ich bereits jetzt, 24 Stunden nach meiner Ankunft, als gesichert betrachten. In direkter Umgebung meiner Unterkunft befinden sich ein Tengelmann, ein Plus und mehrere Bäckereien, ein paar Straßen weiter verspricht ein Imbiss für den frühen Hunger &quot;frischen Leberkäse ab 8 Uhr&quot;. Laut Hinweisschild hält direkt gegenüber jeden Mittwoch auch ein sogenannter &quot;Hendl-Wagen&quot;, an dem man, wie ich vermute, Hähnchen kaufen kann. Außerdem ist ganz München ja durchzogen von Stützpunkten des Vinzenz-Murr-Metzgerei-Imperiums, an denen stets warme Speisen bereitgehalten werden. Eine hervorragende Versorgungslage, die sich andere Städte zum Vorbild nehmen sollten. Ich fordere ab sofort per StudiVZ-Gruppe kein Starbucks für Mainz, Trier oder Marburg, sondern mehrere tausend Vinzenz-Murr-Filialen im Großraum Köln. Bloß einige Kästen Gerolsteiner oder Rhenser Wasser werde ich mir per Post zuschicken lassen müssen, da das hiesige Wasser nach Plastik schmeckt und Herpes macht.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Kohlenhydrathaltiges&quot;&gt;Kohlenhydrathaltiges&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-30T14:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/5026091/">
    <title>Kleine Presseschau</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/5026091/</link>
    <description>&quot;Warum schreiben Sie?&quot; ist eine Frage, über deren mögliche Antworten wir schon öfter diskutiert haben (z.B.:&quot;Weil schreiben für mich ein Ventil ist!&quot;). Eine Antwort wurde aber bisher vergessen: Man schreibt, weil man dann einige Zeit nach dem Schreiben einen Brief bekommt, in den eine nette Dame der Presseabteilung Kopien von Rezensionen eingetütet hat. Die Kopien kann man sich dann bei einer kühlen Orangensaftschorle durchlesen und sich anschließend darüber freuen, dass wildfremde Leute sich mit einem beschäftigt haben. Um den Spaß in die Länge zu ziehen, tritt man das Ganze am besten noch ein bisschen breit in einer kleinen Presseschau auf dem persönlichen Weblog. Hier einige Stimmen zu &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Oh-wie-sch%C3%B6n-ist-Parkhaus/dp/3426780577&quot;&gt;&quot;Oh, wie schön ist Parkhaus 4&quot;&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norbert Bartnik schreibt im &quot;Darmstädter Echo&quot; mit viel Lokalkolorit und noch mehr Weitsicht über die Motivation, sich auf das Naheliegende zu konzentrieren: &quot;Ganz egal, ob man nun mit dem Langboot auf den Dschungelflüssen Borneos unterwegs ist oder mit dem Expeditionsschiff zur Antarktis fährt, trifft man dort doch immer wieder nur das leutselige ältere Ehepaar aus Rimbach, den hageren Globetrotter aus Weiterstadt oder die schlaue Oberstudienrätin aus Bessungen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Hersfelder Zeitung konstatiert eine &quot;brillante Idee&quot;, bleibt aber sehr kritisch: &quot;Der Autor lädt das Vorgefundende jedoch keineswegs bedeutungsvoll auf, er räsoniert nur oberflächlich... So plätschern die Ausführungen von Weisbrod immer wieder vor sich hin.&quot; &quot;Detailversessenheit&quot;, so heißt es, &quot;reicht nun mal nicht aus.&quot; Den Text über Fast-Food-Restaurants nennt die Zeitung allerdings einen &quot;beeindruckenden Wirkungstreffer&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleiche Beobachtung macht die &quot;Badische Zeitung&quot;, sie zieht aber unter dem Titel &quot;Alaska in Deutschland&quot; einen ganz anderen Schluss daraus: &quot;Bemerkenswert der Lang- und Großmut des Autors, der durch seine penible Beobachtungen und Aufzählungen die ganze absurde Komik des alltäglichen Lebens offenbart.&quot; Man ist sich sicher: &quot;Kein Ort ist zu blöde, um nicht doch interessant zu sein.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Witziger Nachname!&quot; stellt &quot;Blitz - Die junge Couchsurfingseite&quot; der Thüringischen Landeszeitung fest und meint beim Autor &quot;offene Augen und einen dicken Sack Ironie&quot; entdeckt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kurzgeschichten-Liebhaber und neugierige[...] Kleinigkeiten-Wahrnehmer&quot; hat die Deister- und Weserzeitung Hameln als Zielgruppe des Buches ausgemacht. Die Zeitschrift &quot;Familie &amp; Co&quot;  sieht aber auch &quot;gerade für Kinder&quot; &quot;neue, interessante Welten&quot;, die sich mit dem Buch eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wer sich nun eine zynische Bestandsaufnahme vorstellt, wird ein wenig enttäuscht sein, denn der Text tanzt zwischen Ironie und doch einer gewissen Bewunderung&quot;, schreibt das Magazin &quot;Buchkultur&quot; und schließt mit der Bemerkung: &quot;Fast!&quot;</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Interna&quot;&gt;Interna&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-28T17:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/5018270/">
    <title>Luxusprobleme</title>
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    <description>Irgendwann, noch zu Schulzeiten, da wünschte man sich ein einsvierzig breites Bett. Und dann schlief man in der Nacht zum Tag nach dem Geburtstag in dem einsvierzig großen Bett unter der einsfünfunddreißig großen Bettwäsche und fühlte rechts und links eine gewissen Nacktheit, die man über die Jahre durch Gewohnheit auszublenden verstand. &quot;Lieber dran gewöhnen und ausblenden, als sich auch noch eine einsfünfundfünfzig große Bettdecke mit einem einsfünfundfünzig großen Bezug und einem zweiten einsfünfundfünzig großen Bezug zum Wechseln zu wünschen.&quot; dachte man sich da, denn man wollte den Schenkenden ja nicht noch mehr Mühe bereiten als ein Bett tragen und aufbauen, das war doch schon Mühe genug. Und als einem eines Tages der Zufall eine einsfünfundfünzig große Bettdecke mitsamt Bezug zum Aufziehen und Bezug zum Wechseln in die Hände und auf den ruhenden Körper spielte, da hatte man sich so sehr an die nackten Seiten des Bettes gewöhnt, dass man in den ersten Nächten das Gefühl hatte, man läge unter der alten Decke und diese widerum läge quer und man konnte bloß einschlafen, weil man sich wiederholt sagte, dass dies wirklich ein absolutes Luxusproblem sei.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Konsum+ist+eine+L%C3%B6sung&quot;&gt;Konsum ist eine Lösung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-25T11:45:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Zwischenbilanz</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/5014402/</link>
    <description>Nach einer Stunde und 50 Minuten der neuen Staffel von &quot;24&quot; hat Jack Bauer einen bösen Islamisten totgebissen, einen mittelbösen Islamisten mit einem Holzscheit niedergeknüppelt und einem bösen Verräterislamisten einen Stift in den Rücken gesteckt. Insgesamt also eine durchaus enttäuschende Zwischenbilanz, die Bauer mit den Worten erklärt, er könne &quot;so etwas&quot; einfach nicht mehr. Amerika wird nachlässig, im Post-Bush-Zeitalter.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/Fernsehen&quot;&gt;Fernsehen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-23T21:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/5004147/">
    <title>Diese Stadt</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/5004147/</link>
    <description>In wenigen Tagen verlasse ich diese Stadt. Um der Dramatik willen würde ich gerne sagen: diese schreckliche Stadt, dieses Höllenloch, diesen Schweinestall, dieses Irrenhaus, diesen Moloch, der mich krank macht und dem ich einen heftigen Regen wünsche, der einmal den ganzen Unrat aus den Straßen spült. Ich würde gerne sagen: diesen Misthaufen, diesen stinkenden Sündenpfuhl, diese Todesfalle, die mich Tag für Tag dem Abgrund näher bringt, diesen Ort, dem ich jetzt entfliehen muss, damit er mich nicht für immer in seinen grausamen, kalten Fingern gefangen hält, diesen tiefen Schlund, aus dem ich endlich hinaus muss, um wieder frei atmen zu können und nicht ganz von ihm verschluckt zu werden. Ich vermute aber, keine dieser Aussagen würde so richtig auf Köln am Rhein zutreffen.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/aus+der+Gro%C3%9Fstadt&quot;&gt;aus der Großstadt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-19T09:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4998399/">
    <title>Frank-Walter Steinmeier</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4998399/</link>
    <description>Frank-Walter Steinmeier hat sich heute mit seiner deutschlandfarbenen Krawatte als Kanzlerkandidat unwählbar gemacht.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/niedliche+Ansichten+zur+Politik&quot;&gt;niedliche Ansichten zur Politik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T21:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4997389/">
    <title>Meistens zum FC Bayern</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4997389/</link>
    <description>Noch etwas mehr als drei Stunden. Die vorherrschende Emotion ist Angst. Ich verbringe die verbleibende Zeit damit, Wikipedia-Fußballeinträge zu lesen, kann mir aber immer noch nicht merken, welcher Spieler auf welcher Seite spielt. Das wechselt ja auch ständig. Ich glaube, das ist mein Grundproblem mit dem Fußball: Als ich in die Grundschule ging und irgendwan beschloss, doch Fußballfan zu werden, war ich schnell bitter enttäuscht. Ich hatte mir während der laufenden Saison schon einige Stammspieler meines neuen Lieblingsvereins Werder Bremen merken können, noch nicht alle, aber ich war auf einem guten Weg. Aber dann kam die Sommerpause und auf einmal waren die Spieler, die man sich mühsam gemerkt hatte, weg (meistens zum FC Bayern) und irgendwelche anderen, von denen man noch nie gehört hatte, kamen dazu. Das muss zu viel gewesen sein für mein Grundschülergehirn, das es gerne beständig und wenig wechselhaft hatte. Ländernamen, Hauptstädte, Flaggen, das konnte ich mir merken, das wechselte ja auch nicht alle Nase lang, aber Fußballspieler, nein. Die irritierten mich, heute trugen sie das eine Trikot und morgen ein anderes. Ich muss dann meine Fußballkartensammlung eingemottet haben und bin bis heute ein Laie geblieben, der nicht weiß, ob Arne Friedrich links oder rechts spielt oder beides. Deswegen habe ich die nächsten drei Stunden auch, was der Laie nun mal hat: Angst.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/das+ganz+kleine+Grauen&quot;&gt;das ganz kleine Grauen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T15:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4996737/">
    <title>Leicht angesäuert bzw. -widert</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4996737/</link>
    <description>Die Schilder mit der Aufschrift &quot;Nur bei Grün. Den Kindern zum Vorbild.&quot;, die in Bonn an jeder zweiten Ampel angebracht sind, bewirken nicht etwa, dass weniger Menschen bei Rot über die Straße gehen, sondern dass einem besserwisserische Grundschulgören genau diesen Wortlaut hinterherrufen, wenn es regnet und man es eilig hat. Und dann ist man nicht nur nass und gehetzt, sondern auch noch leicht angesäuert bzw. -widert.</description>
    <dc:creator>nadjaschlueter</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sixpercentrecall.twoday.net/topics/das+ganz+kleine+Grauen&quot;&gt;das ganz kleine Grauen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nadjaschlueter</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T11:18:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4995428/">
    <title>Jan Koller</title>
    <link>http://sixpercentrecall.twoday.net/stories/4995428/</link>
    <description>Ach, dieser Jan Koller. Wie er im Strafraum herumsteht, der gutmütige Riese! Er wird viellecht nicht besser mit dem Alter, aber immer schöner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Sportler haben ja seit ihrer Kindheit nur ein Ziel verfolgt: einmal auf diesem oder jenem Platz zu stehen und dort dieses oder jenes mit einem Spielgerät beziehungsweise dem Gegner anzustellen. Dementsprechend sehen sie auch aus, derart sind auch ihre Gesichtszüge. Kleine Gnome sind es, die sich aus lauter Bitterkeit und Ehrgeiz die Lippe aufbeißen und wütend auf den Boden stampfen mit ihren kleinen Stümmelbeinchen. Sehr große Sportler hingegen sind oft anders. Freundlich-unambitioniert stehen sie mit ihren zweimeterirgendwas herum, dass einem nur so das Herz aufgeht. Als sei jemand zu ihnen gekommen, als sie 12 waren, und hätte gesagt: &quot;Du bist groß. Stell dich vorne in den Strafraum und warte auf lange Bälle!&quot; Und weil sie so schüchterne, große Schlackse waren, haben sie nicht  nein gesagt. Sie haben nie nein gesagt, nicht mal als vollkommen absurde Vereine wie der 1. FC Nürnberg sie verpflichten wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, dieser Jan Koller. Jetzt hat er ein Tor geschossen und freut sich, wie es nur ein freundlicher Riese kann.</description>
    <dc:creator>larsweisbrod</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 larsweisbrod</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-15T19:03:00Z</dc:date>
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